
ALPLA
Alle Regularien im Griff
ALPLA ist Spezialist für innovative Verpackungslösungen aus Kunststoff. Für das energieintensive Unternehmen wurde es immer herausfordernder, die Stromkosten im Griff zu behalten und alle Regularien zu erfüllen. Seit ein paar Jahren gelingt das zuverlässig und mit geringem Zeitaufwand dank der engen Zusammenarbeit mit BFE.
Die Entlastungsanträge im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung stellte Werner Lutz, Regional Accounting Manager bei ALPLA Deutschland, bis vor ein paar Jahren noch selbst beim BAFA. Als diese stetig komplexer wurden, suchte ALPLA nach professioneller Unterstützung. „Energie, vor allem Strom, ist ein großer Kostenblock“, erklärt er. „Deshalb ist es wichtig, hier keine Entlastungen zu übersehen oder Fristen für Anträge zu verpassen. Das wurde immer schwieriger.“
Nach Gesprächen mit mehreren Beratungsunternehmen, entschied sich ALPLA für BFE. „Das Unternehmen hat von Anfang an einen sehr professionellen Eindruck gemacht. Und der hat sich seitdem auch mehr als bestätigt“, so Lutz.

Anträge und Datenmeldungen
Die Zusammenarbeit umfasst alle neun Standorte von ALPLA in Deutschland. BFE unterstützt bei den fristgerechten Antragstellungen zur Besonderen Ausgleichsregelung, bei Datenmeldungen bei den Verteil- und Übertragungsnetzbetreibern sowie gemeinsam mit zugelassenen Partnern bei der Stromsteuerentlastung – inklusive der Kommunikation mit den Wirtschaftsprüfern und dem BAFA. So stellt das Unternehmen sicher, dass ALPLA keine Privilegierungen von Abgaben entgehen.
Mit der Zeit wurde die Zusammenarbeit enger und intensiver. So holt ALPLA gerne die fachliche Expertise von BFE zu allen Themen rund um die Energiewirtschaft, den Energiemarkt und die entsprechende Regulatorik ein. Dies gilt ganz besonders dann, wenn es um kurzfristige Gesetzesänderungen geht, wie z. B. bei der Energiepreisbremse, die eine komplexe Datenmeldung erforderte. Umgekehrt informiert BFE den Kunststoffspezialisten frühzeitig, wenn sich gesetzliche Grundlagen ändern, die Auswirkungen auf das Unternehmen haben, beispielsweise zur Abwärmedatenmeldung.
Wertvoller Wissenstransfer …
Ein aktueller, kniffliger Fall ist die Stromsteuerrückerstattung im Zusammenhang mit mehreren Anbietern. „In Fällen wie diesem stoßen wir als Kunststoffspezialist schnell an unsere Grenzen“, erklärt Henrik Cardinahl, der als Project Manager Plant Engineering und Energy Management die Energiethemen mittlerweile weitgehend von Werner Lutz übernommen hat. „BFE kann zwar keine rechtliche Beratung leisten, doch unsere AnsprechpartnerInnen kennen die gesetzlichen Grundlagen und die Pflichten der Energieversorger und können uns die Situation fachkundig erläutern. Damit wissen wir, ob und wie wir mit den Energieversorgern ins Gespräch gehen können oder ob wir rechtliche Beihilfe benötigen“, führt Henrik Cardinahl aus.
Das veränderte Strombeschaffungsportfolio sorgte außerdem dafür, dass die Abrechnungen komplexer geworden sind. Deshalb wurde BFE auch mit der Prüfung der Stromrechnungen beauftragt.
… und zeitliche Entlastung
Neben dem Wissensaustausch spielt auch die zeitliche Entlastung für ALPLA eine große Rolle. Denn um alle Meldungen und Anträge immer korrekt erstellen zu können, muss man sich in den komplexen Themen nicht nur gut auskennen, sondern auch immer auf dem aktuellen Stand bleiben. „Das würde einen enormen Zeitaufwand für uns bedeuten. Und ich gehe davon aus, dass wir uns künftig noch mehr Regularien im Energiebereich gegenübersehen“, so die Einschätzung von Cardinahl. „Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen, die wir bisher mit BFE gemacht haben, wird die Zusammenarbeit also wahrscheinlich noch umfangreicher werden.“
"Unsere Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bei BFE sind sehr kompetent und informieren uns immer frühzeitig und proaktiv zu allen relevanten Themen."
Werner Lutz, Regional Accounting Manager von ALPLA Deutschland